Inbetriebnahme in Niedersachsen

Die Entstehung des Biomasseheizwerks

Auf etwa 1.600 m² Grundfläche entstanden ein Brennstofflager, eine Kesselhalle und ein Technikraum – die sogenannte „Stationäre Klimaschutzzentrale“. Das Projekt wurde durch die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) bezuschusst. Schmidmeier NaturEnergie errichtete die Anlage nach einer Bedarfsanalyse schlüsselfertig und kümmerte sich um die immissionsschutzrechtliche Genehmigung und die Fördermittelbeschaffung.

Die Entstehung des Biomasseheizwerks wurde in einem Video dokumentiert:

Wärmeerzeugung durch Biomassekessel

Feuer im Feuerraum des Biomasseheizwerks brennt. Mitarbeiter der Firma Steinicke fotografiert das Feuer mit seinem Handy.

Zur Prozesswärmeerzeugung wurde in Lüchow ein Biomassekessel mit einer Leistung von 8.000 kW installiert. Jährlich werden so über 32.000 MWh CO2-neutrale Wärme bereitgestellt. Das Biomasseheizwerk entspricht höchsten Industriestandards für einen störungsfreien 24/7-Betrieb. Befeuert wird die Anlage vor allem mit Altholz der Kategorien A I und A II.

Nachhaltigkeit durch Holzabfälle

Zwei lachende Mitarbeiter, die sich im Feuerraum der Biomasseanlage ansehen. Einer steht drinnen und einer draußen.

„Diese Sortimente sind nicht nur hochwirtschaftlich, sondern auch besonders nachhaltig. Es handelt sich dabei um Holzabfälle, die bereits mindestens einen Produktlebenszyklus durchlaufen haben und nun am Ende ihrer Lebensdauer als wertvoller CO2-neutraler Energieträger eingesetzt werden,“ erläutert Ferdinand Schmidmeier, technischer Leiter der Schmidmeier NaturEnergie.

„Die Energiewende braucht mutige Unternehmer. Wir, die Schmidmeier NaturEnergie, haben die Vision, die Industrie zu dekarbonisieren und so einen großen Teil zur Energiewende beizutragen“, sagt Thomas Schmidmeier, Geschäftsführer des Mittelständlers aus Zeitlarn bei Regensburg. Mutig war die Firma Steinicke allerdings, denn der Bau der biomassebefeuerten Dampfkesselanlage in Lüchow ist die größte Investition in der über 100-jährigen Firmengeschichte des Unternehmens. „Wir sind stolz darauf, dass Kunden wie Steinicke uns ihr Vertrauen schenken und wir sie auf den Weg in die CO2-Neutralität begleiten dürfen“, so Thomas Schmidmeier weiter.

Für die Steinicke Haus der Hochlandgewürze GmbH bewährt sich die Zusammenarbeit: Sie plant bereits die nächste Anlage für einen weiteren Standort zusammen mit Schmidmeier NaturEnergie.