Zurück zur Übersicht
Politik/Regulatorik
09.04.2026

Unser Beitrag im Handelsblatt

Die Preisexplosion bei Gas und Öl infolge des Iran-Konflikts erreicht die Industrie: Firmen müssen bis zu 80 Prozent mehr für Prozesswärme zahlen – außer sie setzen auf Biomasse.

Ein Blick auf die ausgedruckte Version eines Artikels in einer Print-Zeitschrift.

Innerhalb von drei Tagen stieg der Preis für Erdgas an der Börse in Amsterdam nach Ausbruch des Iran-Krieges auf den höchsten Stand seit über drei Jahren. In der ersten Woche nach dem Kriegsbeginn waren es mehr als 62 Euro pro Megawattstunde – fast eine Verdoppelung im Vergleich zum Freitag zuvor, als der Preis bei 32 Euro gelegen hatte. Und das ist nur ein Beispiel von vielen für die enormen Preissteigerungen, denen die Nutzer fossiler Energien schon durch Spekulationen ausgesetzt sind.

Wer dagegen auf Wärmeerzeugung aus Holzenergie setzt, kann sich beruhigt zurücklehnen. Große Preissprünge gibt es hier nicht. Und es gibt noch mehr gute Gründe für Biomasse als Energieträger der industriellen Prozesswärme:

  • Der Rohstoff wächst vor der Haustür der Industriebetriebe in Deutschland.
  • Er ist CO2-neutral und schont das Klima.
  • Er ist in Fülle vorhanden: Der deutsche Wald wächst jedes Jahr um rund 100 Millionen Festmeter – entnommen wird nur ein Teil des Zuwachses.
  • Genutzt wird für Biomasse-Energie Restholz aus Durchforstungen und Sägewerken, Landschaftspflegematerial und Gebrauchtholz.
  • Der Rohstoff ist hoch wirtschaftlich: Die Megawattstunde (MWh) Wärme aus Gebrauchtholz kostet im Bundesdurchschnitt etwa fünf bis fünfzehn Euro – bei Gas aktuell bis zu 85 Euro (inkl. aller Abgaben).
  • Er ist unabhängig von Öl-Scheichs, multinationalen Ölkonzernen und Krisen.
  • Er stärkt die heimische Wirtschaft und ist ohne lange Transporte jederzeit verfügbar.
  • Er spart viel Geld – über 84 Milliarden Euro gibt Deutschland jedes Jahr für Öl- und Gasimporte aus. 

Den ganzen Artikel können Sie in der Einlage ENERGIE DER ZUKUNFT des Impact Media Verlag in der aktuellen Ausgabe des Handelsblatt lesen. Außerdem können Sie hier digital aufrufen: